Der chemische Äther

Gastbeitrag von Ursula Rütimann, 27.08.2026

Der chemische Äther wird dem Element Wasser zugeordnet. Er wird als eine Ätherkraft beschrieben, die sich ständig zusammenzieht. Durch diese fortwährende Kontraktion wirkt es nach aussen anziehend und erzeugt zugleich eine feine Gegenbewegung.1

Gerade diese Zusammenziehung bildet die Grundlage für neues Wachstum2. In der Skizze oben wird das deutlich sichtbar. Die Enden verdichten sich und daraus entsteht eine feine, wellenartige Gegenbewegung.

Der chemische Äther wirkt im chemischen Haushalt der Pflanze. Er ist beteiligt an den inneren Aufbau und den Umwandlungsprozessen. Durch seine rhythmische Zusammenziehung und Lösebewegung trägt er zur Entstehung von Blatt und Blütenformen bei.

Gerade die Kohlpflanzen manifestieren eindrücklich die Wirkweise des chemischen Äthers: Während sich innen alles immer mehr verdichtet, entstehen außen ein Blatt nach dem anderen. (Bild von stanbalik auf pixabay)

Es ist der Äther, der zusammenzieht, verdichtet, dadurch wird die Gegenbewegung hervorgerufen und innere Dynamik erschaffen.

Hintergrund

Mehr Informationen zum Wesen und zur Bedeutung der vier Äther in den verschiedenen Lebensfeldern findest Du in dem grundlegenden Werk von Ernst Marti (1903 – 1985) über „Das Ätherische“.

1 Heinz Grill, Ernährung und die gebende Kraft des Menschen, Stephan Wunderlich Verlag 2013, S. 48

2 ebenda

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